Im Rahmen eines Forschungsprojektes in Zusammenarbeit zwischen der FHAM Hochschule für angewandtes Management (Studiengang Fashion & Global Brands; Dr. Bettina Heinrichs) und Prof. Dr. Sven M. Laudien führen wir eine Umfrage zum Thema „Nutzung & Wahrnehmung smarter Textilien im Fitnessstudio“ durch und möchten genauere Kenntnisse darüber gewinnen, inwieweit Smarte Textilen bereits in der Fitnessbranche zum Einsatz kommen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei der Forschung unterstützen und sich ca. 10 Minuten Zeit zum Ausfüllen des Fragebogens nehmen.
- Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes gilt für die Beantwortung ein Mindestalter von 18 Jahren.
- Beantworten Sie bitte alle Fragen!
- Ihre Antworten sind anonymisiert und werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Sie dienen lediglich der späteren statistischen Analyse und Forschungszwecken.
Vielen Dank für Ihr Teilnahme!
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Bettina Heinrichs via E-Mail: dozent.bettina.heinrichs@edu.fham.de.
Definition SMARTE TEXTILIENSmarte Textilien sind multifunktionale Textilien, die die Fähigkeit besitzen mit der Umwelt zu interagieren und aufgrund ihrer Eigenschaften nutzerseitig eine unterstützende Funktion bereitstellen. Durch die Integration von Sensoren, leitfähigen Fäden und Aktoren (Mikrocontrollern) in das textile Material können sie äußere Einflüsse (Licht, Druck, Temperatur etc. …) erfassen, verarbeiten, speichern, übertragen und entsprechend darauf reagieren. Sie sind interaktiv, intuitiv und intelligent. Smarte Textilien ermöglichen den Austausch zwischen dem Menschen, seiner Umwelt und elektronischen Endgeräten.
BEISPIELE
Passive Smarte TextilienDurchführung von mechanischen und chemischen Veränderungen an den Stoffen, so dass Kleidung entsteht aus:
- Stoffen, die vor schädlicher UV-Strahlung schützen,
- Stoffen, die Schweiß schnell vom Körper wegtransportieren,
- Stoffen, die das Wachstum von geruchsbildenden Mikroben verhindern,
- Stoffen, die die elektrostatische Aufladung reduzieren,
- Stoffen, die Körperwärme absorbieren und bei Kälte wieder abgeben,
- Stoffen mit Plasmabehandlung (Lotuseffekt, Wasserabweisend, Dampfdurchlässigkeit).
Aktive Smarte TextilienAufbringen von Sensoren, leitfähigen Fäden und Aktuatoren auf die Stoffoberfläche, so dass daraus Bekleidung entsteht wie:
- Beheizbare Kleidungsstücke,
- Kleidungsstücke mit Smart Phone Patch,
- Kleidungsstücke mit integriertem Airbag,
- Kleidungstücke mit integrierten Sensoren die einzelne Vitaldaten messen,
- Kleidungstücke mit LED-Lichtleitfasern,
- Kleidungstücke mit mechanischen Aktuatoren, die Lüftungsöffnungen steuern, um die Körpertemperatur zu regulieren.
Ultra Smarte TextilienIntegration von Sensoren, leitfähigen Fäden und Aktuatoren in die Stofffasern, so dass daraus Kleidung entsteht wie
- Kleidungsstücke, die alle Vitalfunktionen messen,
- Kleidungsstücke mit KI-gestützter Gesundheitsüberwachung,
- Einlegesohlen, die Bewegungsverhalten und Fußbelastung analysieren,
- Kleidungstücke mit adaptiver Umweltkontrolle zur Körpertemperaturregulierung und Anpassung der Atmungsaktivität,
- Kleidungstücke, die kleinere Risse und Beschädigungen selbstständig reparieren.