PSI vertritt weltweit Hunderttausende von Beschäftigten im Bildungsbereich, die nicht dem Lehrkörper angehören. Viele von ihnen haben keinen sicheren Arbeitsplatz, arbeiten ohne angemessenes Entgelt und Sozialleistungen. Ihre Dienste sind entscheidend, wenn es darum geht, hochwertige öffentliche Bildungseinrichtungen für alle BürgerInnen sicherzustellen, doch sie werden nicht dementsprechend anerkannt. Ihre Arbeitsplätze sind von der Auflösung der Normalarbeitsverhältnisse im Bildungssektor am stärksten betroffen, und dieser Tendenz muss der Kampf angesagt werden. Viele dieser Beschäftigten stehen bei der Ausübung ihrer Grundfreiheit, Gewerkschaften zu gründen und ihre Beschäftigungsbedingungen kollektiv auszuhandeln, großen Schwierigkeiten gegenüber.

Diese alarmierenden Trends lassen sich nur durch gemeinsames Handeln umkehren. Durch die Einrichtung eines globalen Netzwerks zwischen diesen Beschäftigten und ihren Gewerkschaften kann die PSI ihre Mitgliedsgewerkschaften in dieser wichtigen Arbeit unterstützen. Dem Aufruf der auf dem Weltkongress der PSI in Durban, Südafrika, mit überwältigender Mehrheit angenommenen Entschließung Nr. 33 entsprechend kann dieses Netzwerk helfen, die Herausforderungen und Chancen mit denen diese Beschäftigten konfrontiert sind, besser zu verstehen. Es wird:
1. die Solidarität mit den Gewerkschaften fördern, die um die Durchsetzung und Ausübung ihrer Rechte kämpfen;
2. die Mitgliedsgewerkschaften, die nicht dem Lehrkörper angehörende Beschäftigte organisieren und mobilisieren, aktiv unterstützen;
3. strategische Forschungsvorhaben über die globalen, politischen und privatwirtschaftlichen Interessen durchführen, die für die Angriffe auf die Arbeitsplätze und Gewerkschaften im öffentlichen Sektor verantwortlich sind;
4. Kampagnen mit internationalen und nationalen Organisationen koordinieren, die zur Verteidigung der Rechte und Interessen der in bildungsbegleitenden Berufen tätigen ArbeitnehmerInnen rund um die Welt bereit sind.

Die von der PSI durchgeführte Befragung bei Mitgliedsgewerkschaften für nicht dem Lehrkörper angehörende Beschäftigte ist ein erster Schritt zur Entwicklung eines solchen Netzwerks und ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem besseren Verständnis unserer Mitgliedsgewerkschaften, die überall auf der Welt diese Beschäftigten vertreten.

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