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Diese Umfrage ist Teil des Nostradamus-Projekts (Data Cube and Copernicus data for Food Security and European Independence, https://nostradamus-project.eu/), das skalierbare digitale Anwendungen und Entscheidungsunterstützungslösungen entwickelt, um eine nachhaltige und widerstandsfähige Landwirtschaft und die Ernährungssicherheit in Europa zu fördern, mit besonderem Schwerpunkt auf getreidebasierten Systemen.

Der Zweck dieser Umfrage ist es:
  • Die aktuellen Herausforderungen und Entscheidungsbedürfnisse in Bezug auf die Abhängigkeit von Agrochemikalien, Digitalisierung, Ernährungssicherheit und die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft besser zu verstehen
  • Bedürfnisse, Erwartungen und Einschränkungen von einem breiten Kreis von Interessenvertretern aus Landwirtschaft und Ernährungssystemen zu erfassen
Ihre Antworten werden in aggregierter und anonymisierter Form ausgewertet und als Grundlage für potenzielle Bewerber der Nostradamus Open Calls verwendet.
  • Call #1 (OC1) – Betriebliche Entscheidungsfindung und Agrarwirtschaft
  • Call #2 (OC2) – Digitale Anwendungen zur Politikgestaltung und -bewertung
Diese Erkenntnisse werden die Gestaltung digitaler Anwendungen durch Dritte unterstützen und dazu beitragen, vorgeschlagene Lösungen auf die Bedürfnisse der Interessengruppen, Datenanforderungen, Herausforderungen der Interoperabilität, Hindernisse, Prioritäten und Erwartungen an die Benutzerfreundlichkeit für die betriebliche Entscheidungsfindung und die politische Unterstützung auf Basis der Nostradamus-Dateninfrastruktur abzustimmen.

Die Umfrage beginnt mit einem kurzen Kernteil A (Hintergrund der Befragten und Bedarf an Entscheidungshilfen). Je nach der von Ihnen gewählten Rolle werden Sie anschliessend zu einem rollenspezifischen Modul weitergeleitet (Landwirte/Erzeuger, Berater/Genossenschaften, politische Entscheidungsträger/Öffentliche Verwaltung/NGOs oder Technologie- und Datenanbieter). Die Umfrage endet mit allgemeinen Abschlussfragen, die allen Befragten gestellt werden.

Vertraulichkeit und verantwortungsvolles Antworten
  • Die Umfrage fragt nicht nach Ihrem Namen, Ihrer E-Mail-Adresse oder anderen direkt identifizierenden Angaben.
  • Antworten werden ausschliesslich aggregiert analysiert.
  • Bitte geben Sie keine Personennamen oder vertrauliche Geschäftsinformationen in Freitextfeldern an (sofern vorhanden)
Benötigte Zeit: ca. 10 Minuten, abhängig von Ihrer Rolle und dem Abschnitt, den Sie ausfüllen.
Diese Umfrage richtet sich an Akteure aus den Bereichen Landwirtschaft und Ernährungssysteme, darunter:
  1. Landwirte / Primärerzeuger (insbesondere Getreideanbau)
  2. Landwirtschaftliche Berater und Gutachter, einschliesslich Beratungsdienste
  3. Genossenschaften und Erzeugerorganisationen
  4. Agrarindustrie und Zulieferer (Saatgut, Düngemittel, Pflanzenschutzmittel, Maschinen, Dienstleistungen)
  5. Agrar- und Lebensmittelunternehmen (Verarbeitung, Lagerung, Logistik, Einzelhandel)
  6. Technologieanbieter / IKT-Unternehmen
  7. Datenanbieter (Erdbeobachtung, IoT, Marktdaten, Plattformen)
  8. Behörden und politische Entscheidungsträger auf lokaler, regionaler, nationaler und EU-Ebene
  9. Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Klima oder ländliche Entwicklung
  10. NGOs und zivilgesellschaftliche Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Klima, Ernährungssicherheit oder ländliche Gemeinden
  11. Forschende und Wissenschaftler aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Klima, Datenwissenschaft oder verwandten Fachgebieten
  12. Finanz- und Versicherungsakteure mit Bezug zur Landwirtschaft und ländlichen Entwicklung
  13. Internationale Organisationen, die in den Bereichen Landwirtschaft, Klima, Umwelt oder Ernährungssicherheit tätig sind
Glossar
Um die Teilnahme an der Umfrage zu erleichtern, finden Sie hier kurze Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen, die in den Fragen verwendet werden.
  • Digitale Landwirtschaftstools: Alle digitalen Lösungen, die in der Landwirtschaft, Beratung oder politischen Arbeit eingesetzt werden, z. B. mobile Apps, Online-Plattformen, Entscheidungshilfetools, Dashboards, satellitengestützte Dienste oder Sensorsysteme.
  • EO (Erdbeobachtung): Von Satelliten (und manchmal auch Flugzeugen/Drohnen) gesammelte Informationen, die zur Ableitung von Indikatoren wie Pflanzenzustand, Vegetationsstress, Bodenfeuchtigkeit oder Dürrerisiko genutzt werden.
  • IoT (Internet of Things): Vernetzte Sensoren und Geräte (z. B. Bodensensoren, Wetterstationen, Traktorsysteme), die automatisch Daten erfassen und übertragen.
  • Echtzeit- / Nahezu-Echtzeit-Daten: Daten, die häufig (im Minutentakt bis stündlich) aktualisiert werden, um schnelle Entscheidungen unter sich ändernden Bedingungen zu unterstützen.
  • Dashboard: Eine zentrale Schnittstelle, die Indikatoren, Karten, Grafiken und Warnmeldungen kombiniert, um die Einschätzung der Situation und die Entscheidungsfindung zu unterstützen.
  • Indikator: Ein Wert oder Index, der einen Zustand oder ein Risiko zusammenfasst (z. B. Bodenfeuchtegrad, Dürreindex, Indikator für den Zustand der Pflanzen, Risikostufe).
  • Szenarioanalyse: „Was-wäre-wenn“-Untersuchung möglicher Zukunftsszenarien oder politischer Optionen (z. B. Düngemittelpreise +20%, Dürre in der nächsten Saison, Änderungen bei Anreizen oder Vorschriften).
  • Benchmarking: Vergleich von Leistungen zwischen vergleichbaren Betrieben, Regionen oder Systemen (z. B. Ertrag, Wasserverbrauch, Bodengesundheit, Emissionen, wirtschaftliche Leistung).
  • Getreidebasierte Systeme: Anbausysteme, bei denen Getreide (Weizen, Gerste, Mais, Roggen, Hafer usw.) einen Hauptteil der Produktion ausmacht, manchmal in Kombination mit anderen Kulturen oder Viehhaltung.
  • Agroklimatisches Risiko: Durch Wetter und Klima bedingte Risiken (z. B. Dürre, Hitzewellen, Frost, Starkregen, Stürme), die sich auf landwirtschaftliche Erträge auswirken.
  • Cloud-basierte Tools: Tools, bei denen die Verarbeitung und Speicherung hauptsächlich auf Remote-Servern erfolgt, auf die über das Internet zugegriffen wird.
  • Edge-Tools / Edge-Computing: Tools, die hauptsächlich auf lokalen Geräten laufen (Smartphone/Tablet/Traktorterminal/Feldcomputer), teilweise mit Funktionalität im Offline-Modus oder bei geringer Bandbreite.
  • Hybride Architektur: Eine Kombination aus Cloud- und Edge-Computing, bei der einige Funktionen lokal ausgeführt werden und andere auf Remote-Infrastruktur angewiesen sind.
  • Daten-Governance: Regeln und Praktiken, die festlegen, wem Daten gehören, wie sie genutzt werden dürfen, wer darauf zugreifen darf und wie Datenschutz, Sicherheit und Haftung gewährleistet werden.
 
14% of survey complete.

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