ReNu2Farm Umfrage

Vielen Dank für Ihre Teilnahme. Ihr Feedback ist uns wichtig.

Die folgende Umfrage wird im Rahmen des Interreg VB Projektes ReNu2Farm durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, Nährstoffkreisläufe zu schließen und so die Recyclingrate der Nährstoffe N, P und K zu erhöhen. Aktuell werden in der Landwirtschaft Rohgülle und Mineraldünger als wesentliche Nährstoffherkünfte für die Pflanzenversorgung genutzt. In der EU ist die Pflanzenproduktion, in Bezug auf P-haltige Mineraldünger, stark Import abhängig während die Produktion von N-Düngern sehr energieaufwendig ist. Ein Problem ist zudem die Nährstoffverteilung. In Nord-West Europa gibt es mehrere Regionen die mit Nährstoffüberschüssen kämpfen.

 

Obwohl Technologien zur Nährstoffrückgewinnung und Produktion von Recyclingdünger bereitstehen, ist die Anwendung der Dünger in der Landwirtschaft derzeit nicht verbreitet. Innerhalb des ReNu2Farm Projekts und insbesondere innerhalb dieser Umfrage möchten wir Informationen sammeln zum Kenntnisstand über Recyclingdünger und deren aktuelle Probleme und Barrieren. Zudem möchten wir herausfinden, welche Dünger derzeit genutzt werden und wie diese eingesetzt werden. Die gesammelten Daten bieten uns die Möglichkeit abzuschätzen, welche Menge an Mineraldünger tatsächlich durch (organische) Recyclingdünger substituiert werden kann.

 

Was sind Recyclingdünger? Recyclingdünger bestehen aus aufbereiteten Nährstoffen unterschiedlicher Herkunft wie Wirtschaftsdünger, Grünschnitt und Bioabfall, Landschaftspflegeabfälle oder Klärschlamm. Zur Verwendung als Recyclingdünger durchlaufen die Ausgangsmaterialien unterschiedliche Prozessschritte. Dazu gehören die Separation von Flüssig- und Festmasse (hauptsächlich Wirtschaftsdünger), Kompostierung, anaerobe Vergärung in einer Biogasanlage, Verbrennung (Ascheprodukt), Pyrolyse (Biokohle), Verdampfung und Kondensation oder Kristallisation und Fällungsprozesse sowie Ablösung, Auswaschung, biologische Behandlung und Membranfiltrierung. Die marktfähigen Recyclingdünger erfüllen die Kriterien der Düngemittelverordnung und durchlaufen die gleichen Anerkennungsprozesse wie Mineraldünger (keine erhöhten Schwermetallgehalte).


Für weitere Informationen über das Projekt oder für Rückfragen zur Umfrage steht Ihnen Katharina Laub IZES gGmbH zur Verfügung laub@izes.de oder +49 681 844 97213

- Die erhobenen Daten werden anonym (per Region) analysiert und unterstützen uns bei der Ermittlung eines Marktpotenzials für Recyclingdünger. Die Daten werden durch SurveyMonkey 13 Monate gespeichert und danach gelöscht.

- Durch Ihre Teilnahme an der Umfrage stimmen Sie diesen Bedingungen zu.

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